ULRIKE LORENTZENwww.praxis-auf-der-freiheit.de

Praxis 'Auf der Freiheit' - Physiotherapie & Heilpraktik - Ulrike Lorentzen

"Gesundheit ist die Bereitschaft zur Veränderung."

Themen

Der Beckenboden und seine Störmuster

Einer Statistik zufolge leiden ca. 6 Mio. Bundesbürger unter Harninkontinenz. Die möglichen Ursachen sind sehr vielfältig. Ein wichtiger Aspekt bei der Behandlung ist das Becken.

Beckenfehlstellungen sind unter Umständen Störungen, die die Inkontinenz begünstigen. Sie müssen nicht schmerzhaft sein, sind aber ein Hinweis darauf, dass der Körper eine Disharmonie nicht kompensieren kann. Die Ursachen können zum Beispiel im Urogenitalbereich liegen, wie Blasensenkung, Geburten, Gebärmuttersenkung oder Gebärmutterentfernung, Prostatavergrößerung. Auch Operationsnarben im Bauchraum, Knochenbrüche, Herz- und Kreislauferkrankungen etc. kommen als mögliche Ursache in Betracht.

Bei jeder Behandlung, gleichgültig welcher Ursache oder Symptomatik, ist die Funktionsprüfung und die damit verbundene Korrektur des Beckens (zum Beispiel durch Osteopathie) unerlässlich.


Wirbelsäule

Die häufigsten Diagnosen für die Beschwerden der Wirbelsäule fallen unter den Begriff HWS-, BWS- oder LWS-Syndrom. Verschlimmert sich ein sogenanntes Syndrom kann es weiter zu einer Bandscheibenprotusion (Vorwölbung der Bandscheibe) oder gar zum Bandscheibenprolabs (Vorwölbung mit Austritt des Gallertkerns) kommen. Dabei können ausstrahlende Schmerzen in die umliegenden Strukturen auftreten.

Schulmedizinische Diagnostiken sind meistens bildgebende Verfahren wie das einfache Röntgenbild, Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT). Operative Maßnahmen sind u. U. angezeigt, wenn starke Lähmungserscheinungen der Extremitäten und/oder Organausfälle (Blase und Darm) vorliegen. Die konservative Behandlung und welche Methoden sinnvoll sind, ergibt sich aus einer genauen Anamnese und dem körperlichen Befund.

Für eine ganzheitliche Therapie ist es wichtig die Ursachen eines Beschwerdebildes zu diagnostizieren. Ursachen können sein: Probleme mit dem Verdauungssystem z.B. Verdauungsstörungen (Verstopfung/Durchfall), Blähungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc., Organfehllagen z.B. Blasensenkung und die damit verbundenen Beschwerden und Störungen, Gebärmuttersenkung, Magenhochstand, Störungen in den Verbindungsklappen der Organe, Operationsnarben, Vorerkrankungen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Stressfaktor des Patienten. Auch ein lange bestehendes Beschwerdebild kann mit vielen verschiedenen Möglichkeiten der Therapie erfolgreich behandelt werden. Jeder Mensch darf den Anspruch haben sich gesund zu fühlen und ohne Beschwerden in der Wirbelsäule durchs Leben zu gehen.